Glücksburg ist Deutschlands nördlichste Stadt — und eine der romantischsten. Das strahlend weiße Wasserschloss Glücksburg (1582–1587), erbaut von Herzog Johann dem Jüngeren auf den Grundmauern eines Zisterzienserklosters von 1209, liegt auf einer Insel im Schlossteich und ist eines der bedeutendsten Renaissanceschlösser Nordeuropas. Das Adelshaus Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg stellt seit 1863 die Könige Dänemarks und seit 1905 die Norwegens.
Glücksburg liegt an der Flensburger Förde auf der Halbinsel Angeln — vom Strand aus sieht man Dänemark. Naturstrände wie Solitüde, der Strand bei Quellental und der Kitersurferstrand bei Holnis-Drei sind weitgehend unberührt. Das Strandhotel Glücksburg — das „Weiße Schloss am Meer“ — wurde 1872 eröffnet; Thomas Mann und Klaus Groth zählten zu den Gästen.
Die Halbinsel Holnis (400 ha Naturschutzgebiet) schiebt sich bis auf 1,7 km an Dänemark heran. Der Fördestieg — ein 95 km langer Küstenwanderweg — beginnt an der dänischen Grenze und führt durch Glücksburg.