Amrum ist die stille Perle unter den Nordfriesischen Inseln — kleiner als Amrum und Föhr, aber mit dem breitesten Strand Nordeuropas gesegnet: dem Kniepsand. Diese 15 km lange und bis zu 1,5 km breite Sandbank ist geologisch kein Teil der Insel, zählt aber zu den eindrucksvollsten Naturphänomenen der deutschen Küste.
Die Insel ist ungewöhnlich waldreich — für eine Nordseeküste einzigartig. Fünf Dörfer prägen das Inselbild: Wittdün (Fähranleger), Steenodde, Süddorf, Nebel (Hauptort mit Windmühle und Friesenkirche) und Norddorf im Norden. Das Wahrzeichen ist der Leuchtturm Amrum — mit 41,8 m Turmhöhe (Feuerhöhe 63 m) der höchste begehbare Leuchtturm der deutschen Nordseeküste, seit 1875.
Amrum liegt im UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer — bei Niedrigwasser ist Föhr sogar zu Fuß erreichbar. 2023 wurden 1,1 Millionen Übernachtungen gezählt.