Husum — die „Graue Stadt am Meer“ aus Theodor Storms Gedicht — ist weit mehr als ein literarischer Begriff. Die lebhafte Hafenstadt an der nordfriesischen Westküste verbindet authentisches Küstenleben mit überraschend viel Kultur und ist gleichzeitig das ideale Tor zu den Nordfriesischen Inseln und Halligen.
Das Schloss vor Husum (1577–1582) ist das einzige erhaltene Schloss an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste. Jedes Jahr im März verwandeln rund 5 Millionen Krokusse den Schlosspark in ein leuchtendes Lila-Meer — ein nationales Naturschauspiel. Das Theodor-Storm-Haus in der Wasserreihe war von 1866 bis 1880 Wohnhaus des Dichters, hier entstanden mehrere seiner bekanntesten Novellen.
Der Binnenhafen mit seinen bunten Häuserfronten, das NordseeMuseum im Ludwig-Nissen-Haus und das älteste Freilichtmuseum Deutschlands — das Ostenfelder Bauernhaus (1899) — machen Husum zu einer Kulturstadt der Extraklasse an der Nordsee.